Frankfurt am Main – ein Kurztrip

Es ist März. Wir gehen das erste Mal für 2019 auf Tour mit Julius, unserem Reisemobil. Von Donnerstag bis Sonntag wollen wir das Flair einer Großstadt erleben. Einmal aus der Nähe die Wolkenkratzer bestaunen.

Die Stadt Frankfurt bietet keine Reisemobilstellplätze im Zentrum, wie es diese in vielen anderen Städten gibt. Wir haben jedenfalls keine gefunden. Einzige Möglichkeit ist der Campingplatz „City-Camp-Frankfurt“. Hier haben wir über das Online-Buchungssystem des Campingplatzes rechtzeitig einen Platz für unseren Julius reserviert.

Die Mitarbeiter bei der Rezeption haben uns nett empfangen. Der Platz ist für unsere Zwecke ausreichend. Die sanitären Anlagen sind sauber, allerdings erkennt man hier insgesamt schon einen deutlichen Renovierungsbedarf.

Achtung: Zahlungen sind hier nur in bar möglich. Etwas ungewöhnlich ist es schon, nicht mit Karte zahlen zu können.

Der Campingplatz liegt nur etwa 3 Gehminuten vom U-Bahnhof Heddernheim entfernt. In Abständen von nur wenigen Minuten rauschen die Züge der Linien U1, U2, U3 und U8 hier ein und bringen einen direkt ins Zentrum von Frankfurt.

Wenn man aus einer ländlichen Gegend kommt, so wie wir, dann erscheinen die vielfältigen Möglichkeiten eines gut ausgebauten öffentlichen Personen-Nahverkehr nahezu grenzenlos.

In ca. 12 Minuten bringt uns die U-Bahn ins Zentrum. Am Willy-Brand-Platz steigen wir aus und schlendern in der Märzsonne an den Wolkenkratzern vorbei. Das Euro-Zeichen ist für uns ein typisches Symbol für diese Stadt.

Die Spiegellung in der Fassade im „Deutsche-Bank-Hochhaus“ sind in der Realität noch viel beeindruckender, als ich dieses auf dem Foto herüberbringen kann.

Noch ein paar weitere Impressionen mit Großstadtflair:

Im Sonnenschein am Main entlang. Der Blick über die Platanen ist schon eindrucksvoll. Mit einer dichten Laubkrone sieht das bestimmt im Sommer wunderschön aus.

In Frankfurt gibt es auch wirklich hübsche alte Häuser, bei denen es sich lohnt genauer hinzusehen.

Den Platz vor dem Römer (das Rathaus in Frankfurt) haben wir im Straßencafé bei leckerem Cappucino genossen.

Für den Samstag haben wir uns etwas ganz besonderes vorgenommen. Bereits vor ca. 6 Wochen habe ich beim Frankfurter Flughafen die XXL-Besichtigungstour gebucht.
Wir hatten eine nette junge Dame, die die Tourführung vorgenommen hat. Über einen Zeitraum von zwei Stunden wurde unsere Gruppe im Bus über den kompletten Airport gefahren. Wir waren u. a. sehr nah an der Startbahn und konnten den Start von Flugzeugen aus der Nähe erleben. Das Be- und Entladen von Flugzeugen, sowie das betanken wurde uns gezeigt und fachkundig erklärt. Zahlen und Daten, sowie alle möglichen Infos zum Flughafen wurden kurzweilig erläutert. Zu sämtlichen Fragen wusste die Tourleiterin sofort die passende Erklärung. Es war einfach toll und hat sich für uns wirklich gelohnt.
Leider sind bei den Fotos durch die Busfenster einige Spiegelungen in der Scheibe nicht vermeidbar gewesen.

Fazit: Wir haben die paar Tage sehr genossen. Auch im März lohnt es sich einige Tage mit dem Reisemobil auf Tour zu gehen. Eine Großstadt wie Frankfurt zu erleben hat schon seinen Reiz, trotzdem wollten wir hier nicht wohnen. Wir sind wohl doch eher „Landeier“.

Und jetzt schauen wir mal, wo es uns in 4 Wochen für einen Kurztrip so hinzieht.

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